Gasthof „Unter den Linden“

„Willst Du essen wie zu Hause, fahr’ zu Dockter’s, mach ‘ne Pause!“

Dieses Motto unseres Gasthofes „Unter den Linden“ oder auch bekannt als „Gaststätte Dockter“ in Komptendorf ist weit und breit bekannt.

Hausmannskost noch immer gefragt!

Unser Haus ist fester Bestandteil vieler Menschen der Umgebung – ein Besuch am Wochenendausflug, Betriebsfeiern werden hier veranstaltet, die Familien feiern hier ihre Feste, hier wird Karneval gefeiert. Besonders am Wochenende lockt die überragende Küche weit über hundert Gäste zum Mittag- und zum Abendessen aus der ganzen Umgebung an, was man unschwer an den Autos vor dem Gasthof erkennen kann.

Wir bewirten unsere Gäste auf´s Beste in zwei gemütlichen Gasträumen mit jeweils 32 Sitzplätzen und in unserem großzügigen Saal mit 130 Sitzplätzen. Und wenn man einen Blick in die Speisekarte wirft, weiß man sich so richtig zu Hause, denn hier regiert die Hausmannskost. Gutbürgerliche, deutsche Küche wartet auf Sie!

Besonders beliebt sind das ganze Jahr über die frischen deftigen Eisbeine, besonders zu Himmelfahrt, wenn die Männer alleine unterwegs radeln. Weiter beliebt sind die Suppen, die Bratwürste mit Sauerkraut, Spiegeleier, Beafsteaks, Gulasch, würzige Spießbraten, Leber und Kaßler. Man braucht natürlich auf Schnitzel aller Arten nicht zu verzichten, nicht auf die Rinderroulade und auf delikate Wildspezialitäten. Fischstäbchen und leckeres Seelachsfilet erfreuen die Freunde des Fischgerichtes. Und dazu wird zu allen Gerichten gerne Rohkost gereicht, in jedem Fall sind SIE als Gast bei uns der König.

Wir verwenden ausschliesslich frische Produkte. Wildbret und Fleisch beziehen wir nur aus der Niederlausitz.

Unsere Angebote im Überblick:

  • Gutbürgerliche, schmackhafte, deutsche Küche zu fairen Preisen
  • Gastraum und Barraum für 40 Personen inkl. Stammtisch
  • Saal mit Bühne für 120 Personen und einem separaten Barraum
  • Firmen, Vereins- u. Familienfeiern aller Art
  • Reisebusgruppen sind nach telefonischer Voranmeldung Herzlich Willkommen! Der Saal mit Bühne kann ebenfalls genutzt werden. Am Haus sind für Sie ausreichend Parkplätze, auch für Omnibusse, vorhanden. Des Weiteren bietet der Park die ideale Möglichkeit, für einen anschliessenden kurzen Spaziergang.

Ein Blick in die Geschichte des Gasthauses

Hans Dockter, von Beruf Fleischermeister, hatte im April 1957 die Gaststätte gekauft. Nebenbei wurde noch eine kleine Landwirtschaft betrieben.

Der „Boom“ der Gastwirtschaft begann im Jahr 1963, als in der Nähe nach Erdöl gebohrt wurde. „Der Bedarf an Essen stieg damals ständig, bis dann einige Jahre später die Ölquelle versiegte“, erzählt die Mutter.
Dann aber habe die Küche neben den normalen Gästen auch die Mitarbeiter des Kombinats für Industrielle Mast und Eierproduktion mittags versorgen müssen; wieder so lange, bis auch hier eine eigene Küche die Versorgung übernahm.

Hans Dockter hatte seine Fleischerei an den Konsum verkauft; dann auch die Landwirtschaft abgegeben. Wie alle anderen Wirte, wurde auch er Kommissionshändler des Konsums.
Als schliesslich Hans Dockter verstarb, betrieb die Ehefrau den Gasthof.
Erst nach der Wende konnte Tochter Petra offiziell die Gaststätte übernehmen – und wie man sieht, mit Erfolg!

Aberglaube um die Schenke in Komptendorf

Als Selma Bluhm in Komptendorf noch Kolonial- und Kurzwaren handelte – der Laden bestand aus zwei Schaufenstern, die die Eingangstür mit zahlreichen Werbeblechschildern umrahmten – und wenige Meter weiter Emil Nöhrling sein Gasthaus unter den Linden an „schöner schattiger Dorfaue“ anpries, erzählte man sich, daß das Gasthaus seinen Ursprung in einer Gutsschänke hätte.

Auf dem Weg von Neuhausen nach Gablenz diente sie einst als Ausspanne. Da hier der Aberglaube seltsame Blüten trieb, hielt sich mancher nur zum Schmausen auf. Wer wollte schon in einem verhexten Haus länger weilen. Hier erzählte man dem Pausierenden nämlich, wenn er zuerst ein Weib, das sehr alt ist, trifft, dann darf er nicht auf viel Glück rechnen.

Ein gutes Omen dagegen war, wenn ihm ein junges Mädchen vor der hiesigen Einkehr begegnete. Da könnte er getrost weiterfahren. Doch sollte der Reisende der Fuhrmann beachten:

Treffe er unterwegs auf eine Herde Säue, so sollte er nicht hoffen, ein erwünschter Gast im Hause, das er besuchen will, zu sein. Begegne ihm allerdings eine Herde Schafe, so wird er willkommen sein.
Der Gastwirt soll auch von der Reise abgeraten haben, wenn die Hühner ängstlich am Futtersack der Pferde gackerten. Es könnte nämlich sein, daß unterwegs ein Unfall passierte und, was noch viel schlimmer wäre, man würde überfallen. Heulte gar noch des Schankwirts Haushund, dann war etwas ganz schlimmes angezeigt.

Darauf entschied sich mancher in der Komptendorfer Schenke zu übernachten. Bestätigt wurde diese Annahme, wenn dann beim Schlafengehen die Eule aus dem Schloßparkdickicht schrie.
Das Warnen vor dem Schicksalsschlag gehörte einfach in vergangener Zeit zur Selbstverständlichkeit.

Der Aberglaube läßt uns manchmal noch heute nicht los.

Kontakt:

Gasthof „Unter den Linden“
Inh. Petra Dockter
Dorfstrasse 28 d
03058 Komptendorf
Telefon (03 56 05) 2 36
Telefax (03 56 05) 4 06 40

Öffnungszeiten:
täglich von 11.00 bis 21.00 Uhr
Veranstaltungen/ Reisegruppen
nach Vereinbarung

Eine Antwort zu „Gasthof „Unter den Linden““

  1. Markus Dockter sagt:

    Sehr geehrte Frau Dockter!

    Zufällig ist eins meiner Kinder über Ihre Seite gestolpert. Väterlicherseits stammen wir aus Nohn in der Eifel, wo es bis heute ein Gasthaus Dockter gibt. Mein Großvater und mein Onkel haben dieses Haus ebenfalls in Verbindung mit einer Metzgerei geführt.

    Es gibt schon kuriose Parallelen.

    Frohe Weihnachten

    Markus Dockter

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